Erfahrungsberichte

09.11.2015

Gerade im email Fach… wie schön, Mission geglückt! Ein Paar mehr, das gemeinsam wächst!!

von Leonie

Ich habe Claudia im Sommer 2008 kennengelernt und einen Bodenarbeitskurs mit meinem Damals 4 Jahre alten Nivio gemacht. Nivio war bis er dreieinhalb Jahre alt war Hengst und ich war grade erst dreizehn Jahre alt und völlig unerfahren. Wir hatten immer ziemlich Angst voreinander und dadurch auch im kompletten Umgang miteinander. Er hat mich einfach nur gespiegelt. Das konnte ich damals nur einfach nicht verstehen. Claudia hat mich mit meinem Pferd seitdem immer Begleitet und ist nicht nur eine tolle Trainerin, sondern auch noch eine unglaublich gute Freundin geworden. Dank Claudia bin ich von jeglichen Ausbindern weg, zu einem immer unabhängiger werdenden Sitz und einem immer zufriedeneren Pferd gekommen. Sie hat uns in der kompletten Zeit begleitet, sie hat einen sehr großen Teil an dem ausgemacht, was wir jetzt sind. Wir sind ein Team, beste Freunde wenn man es so sehen möchte. Ich kann mich auf ihn verlassen und ich habe keine Angst mehr vor meinem Pferd. Besonders seitdem wir mit dem Agility und dem Nelli-Prinzip vertraut sind, machen wir noch größere Sprünge nach vorn. Claudia und ihre Arbeit mit dem Gefühl, hat mich aufwachen lassen, mein Pferd nicht mehr als Sportgerät und somit als Mittel zum Zweck zu sehen. Sie hat mir gelehrt, das auf Druck immer gegen Druck kommt und es stimmt. Wir sind gewaltfrei an das Ziel „Partnerschaft“ gelangt, was früher niemals denkbar war. Sogar ein Wasserhindernis durchqueren ist für uns jetzt Leichtigkeit, obwohl Wasser beißt (so stelle ich mir Nivios Aussage dazu vor :D). Ob am Boden oder vom Sattel aus, wir können uns auf jedes Abenteuer einlassen. Und vermutlich wäre Nivio nicht mehr an meiner Seite, wenn ich nicht die Hilfe von Claudia gehabt hätte. Nach nur einem halben Jahr Umgang zeigte Nivio mir ganz deutlich: so kann und so will ich nicht mit dir arbeiten. Ich kann deine Angst nicht ausgleichen und ich bin nicht bereit unter Druck mich zu unterwerfen. Das war für mich etwas völlig neues. Bei meinem vorherigen „Sportgerät“ war es nunmal so üblich über ein Bocken oder Ungehorsam wegzureiten. Aussagen wie „Der Testet dich“, „Werde dort oben mal wütend“, sowie „Zeig ihm doch mal wer hier der Chef ist und das er nichts zu sagen hat“ waren an der Tagesordnung. War für mich ja total normal. Und heute? Heute ist so etwas für mich unvorstellbar geworden. Wir sind frei. Frei von Zwängen und Gewalt, Vorurteilen und Disziplinierungsmaßnahmen. Ich bin noch lange nicht am Ende meiner Spannenden Reise mit Nivio und den immer weiterführenden Einblicken ins Pferd, dennoch kann ich mit Stolz behaupten: „Wir sind ein Team und wir haben es zu etwas geschafft!

Danke, danke für alles.

Leonie und Nivio!

12.05.2015

Liebe Nelli,
ich bin der Vigo und schon ganz lange auf der Pferdewelt. Ich habe schon so einiges erlebt, glaubste nicht. Es gab schon Zweibeiner die mich dolle doof behandelt haben, naja aber jetzt habe ich „Schulfrei“ sagt meine neue alte Frau, die sagt immer sie macht betreutes Wohnen all in, keine Ahnung was das heißt, aber gefällt mir wohl.
Wenn ich mit meinen Jungsfreunden albern rumtobe und die kommt und ruft mich, flitz ich sofort hin, dann kann ich immer ihre Zähne sehen so freut die sich. Und ich krieg IMMER was zu essen, Heu, Gras , Zweige, toll, kann ich futtern ohne den anderen was abzugeben, bin dann immer sehr zufrieden.

Heute war sie ganz anders und hat so ganz doll auf mich geachtet, jede Regung oijoijoi. Dann hat sie gesagt dass sie gestern mal wieder nen Kurs gemacht hat mit nem schwarzen Pferdemädel, Nelli, das warst Du. Ich hab das ja gleich gerochen, die Handschuhe haben anders geduftet, hab ich sofort gemerkt. So, und als wir dann mit Reiten fertig waren, war heute so toll warm wie früher in Spanien, da bin ich immer besonders geschmeidig, hat die all das Ledergedönse abgemacht, Halfter druf und Tau um Hals, hab mich doch sehr gewundert.
Und dann gings los, die hat mich so über den Hof gelenkt, ich hatte nicht mal die Idee nach der so leckeren Maissilage zu schnappen. Aber nach ihrer Hand hab ich schon geschnappt, oi da war sie aber schnell heute, ich mach das ja zu gern…..hatt se pssst gezischt, hab ichs halt gelassen. Als wir dann bei den anderen angekommen sind, hat die immer noch gelenkt, ohne mich anzufassen und ich konnte wieder ihre Zähne sehen so hat die sich gefreut.
Nelli, der haste was schönes beigebracht, mir gefällt das auch, und wenn die alte Frau sich so freut, freu ich mich ja auch.
Jetzt muss ich wieder zu meinen Pferdejungs, die warten schon auf ihren Chef, ich muss ja immer auf die aufpassen, und mit denen rumtoben.
Mein Spruch: Zweige, Heu und lecker Gras, her damit ich liebe das.

Es grüßt Señor Vigo

05.02.2014

Liebe Jasmin,
Danke für diesen tollen Brief, habe Tränen in den Augen gehabt und herzhaft gelacht! Macht weiter, ihr seid soooo ein tolles Team!!

Liebe Claudia,
jetzt kommt nun endlich – irgendwie hab ich das immer wieder aus den Augen verloren – auch mein schriftliches DANKE an dich 🙂

Wir haben uns kennengelernt, weil du – ich bin mal so frei – Fan von mir und meinen Shetties auf Fahrturnieren warst 😉 Du hast uns drei auf unserem ersten Turnier gesehen und auch auf unserem letzten und in den drei Jahren haben wir immer wieder nette Gespräche geführt. Irgendwann hab ich dann mal zufällig rausgefunden, dass du Unterricht gibt, und das auch wohl gar nicht mal so schlecht!
In der Zwischenzeit hatte ich meinen nicht ganz dreijährigen Fjordwallach Gandi (Gandolf) bereits gekauft. Gandi und ich hatten nie Probleme, es war Liebe auf den ersten Blick und alles lief wunderbar und gut.

Erinnerst du dich noch an unseren ersten Kurs? Du wolltest mit Gandi Übungen vormachen und der hatte nur Augen für mich ♥. Das war sooo süß 😉 Naja, kurz darauf hatte ich allerdings dann bei aller Liebe auch die Erkenntnis, dass mein Pony nicht in manchen Situationen überfordert ist, sondern mir einfach auf diese Art und Weise still und heimlich den „Stinkefinger“ zeigt! Sein Plan ist aufgegangen, ich hatte das gar nicht gemerkt! Er hat immer die Augen zu gemacht und ich dachte, der ist noch jung, der kann sich nicht so lange konzentrieren… Von wegen! Nachdem ich ihn dann mit deiner Hilfe immer wieder total nervig „aufgeweckt“ habe, wenn er „einschlief“, konnte er auf einmal ganz anders, sogar Steigen und Weglaufen war auf einmal in seinem Repertoire. Wir haben uns so in guter Atmosphäre und mit Hilfe einmal über unsere Rangordnung klar werden können (Ich bin siegreich aus dem Kampf hervorgegangen – Juhuu!). Noch heute gibt es Situationen, da „pennt er ein“. Ich kann das nun erkennen und ihn mit schönen Motivationstricks aus der Situation rausholen. Dies war das erste, was uns auf unserem Weg bis jetzt (2,5 Jahre ist das nun her, Gandi wird bald 6) in vielen Situationen geholfen hat. Vor allem habe ich gelernt, meine Körpersprache einzusetzen und Gandis und meine gute Beziehung wurde dadurch gefestigt und wir haben bis heute keine Rangordnungsprobleme.

Das dickste Dankeschön gilt allerdings nicht hierfür, sondern für folgendes:
Leider hatten Gandi und ich einen Reitunfall. Er stolperte und ich bin dabei leider so unglücklich gelandet, dass ich mir drei Halswirbel verschoben habe und monatelang außer Gefecht gesetzt war. Das Reiten hatte sich damit für mich erledigt. Ich wollte ja eigentlich ein Fahrpferd und das reichte mir dann auch.
Im Laufe der Zeit fand ich es dann doch schade, dass ich Gandi nicht reiten kann. Er war ja wirklich lieb, aber ich hatte panische Angst, dass er wieder hinfallen würde. Ca. 9 Monate nach dem Unfall bin ich daher für ca. 4 Wochen mit Gandi bei dir zu Besuch gewesen.

Ich bewunder dich noch heute für deine Geduld bei unserer ersten „Reitstunde“ (für dich waren es wohl eher drei „Wartestunden“). Ich sollte Gandi ganz in Ruhe fertig machen, satteln und dich dann holen. Schon beim Putzen habe ich geheult und gezittert. Satteln war eine reine Katastrophe. Bis ich mich getraut hab, den Sattel aufzulegen, waren mit Sicherheit schon fast 2 Stunden „Zeitschinden“ rum. Irgendwann war ich dann wirklich fertig und bin mit dir auf den Reitplatz gegangen. Naja, und dann musste ich auf Klo, Taschentücher holen, Handschuhe holen, nochmal auf Klo und brauchte dann erstmal ne kurze Pause vor dem Unterricht. Ich seh dich noch heute auf dem Reitplatz stehen (ok, das Bild ist durch die Heulerei sehr verschwommen :D…) und irgendwann war ich dann (eigentlich nicht) bereit, aufzusteigen. Als ich dann oben war, Stand für mich die Welt still. Deine ganzen Worte „Der fällt nicht hin, nur weil du draufsitzt, der könnte sogar laufen mit dir ohne hinzufallen, aber wir stehen ja nur“, kamen nur so halb bei mir an. Ich war dankbar, dass ich nach 10 x Ein- und Ausatmen auf stehendem Pferd endlich wieder absteigen durfte! Wir haben dann jeden Tag geübt und du hast eine Engelsgeduld gehabt. Die nächsten Worte wie „Du musst ihm nicht an den Zügeln den Kopf hochhalten, damit er nicht hinfällt“ klingen heute irgendwie sehr lustig! Damals war das für mich alles die Hölle. Aber ich wollte mein lang ersehntes erstes eigenes Pferd auf lange Sicht auch reiten können. Wie durch ein Wunder hast du es in vier Wochen geschafft, dass ich Gandi in angemessener Zeit fertig machen und satteln, alleine auf den Reitplatz gehen, aufsteigen und im Schritt und Trab am lockeren Zügel 15 Minuten mit Spaß! reiten konnte. Highlight war, dass ich sogar ohne Sattel über deine hoppelige Wiese und Stangen geritten bin und kurzzeitig vergessen habe, dass Gandi hinfallen könnte.

Es war für mich ein schwerer Weg, der schwerste, den ich bisher gehen musste, aber ich bin angekommen. Nach monatelanger Übung, Rückschlägen (gesundheitlich, dadurch konnte ich nicht reiten und für angstfreies Reiten brauchte ich die Routine), kann ich Gandi mittlerweile auf dem Platz und in der Gruppe an jeder Position sowie auch alleine in allen Gangarten in jedem (und sei es noch so unwegsam) Gelände reiten!

Sitzschulung und Reitunterricht ist das eine gewesen, aber die psychische, geduldige Unterstützung, die hat das Ergebnis letztendlich ausgemacht. Hierfür danke ich dir!

07.11.2013  Ein kleiner Brief, der mich heute erreichte und total gefreut hat!

Hallo Claudia!
Wahrscheinlich erkennst du mich nicht wieder! Kannst du dich noch an die Zeit in Altmelon erinnern? Ich habe damals meine Norweger-Stute zu dir gebracht um mit deiner Hilfe ein reitbares Pferd aus ihr und einen guten Reiter aus mir zu machen!
Habe diese Zeit sehr genossen, vor allem die Turnier-Tage in Rieden/Kreuth. Aus diesem Grund schreibe ich dir. Habe oft an dich gedacht und wie es dir fern von Österreich geht! Bin nach langer Recherche endlich auf deine Homepage gestoßen! (Ich wusste von dir nur mehr deinen Vornamen und den Namen deiner Stute Anarquista.) Ist Anarquista noch bei dir?
Egal ob du dich jetzt erinnerst oder nicht, möchte ich dir von meiner Norweger Stute erzählen. Nach dem Training bei dir, habe ich sie wieder nach Hause gestellt.
Nach kurzer Zeit kaufte ich mir mein zweites Pferd namens Diva. (Eine Noriker-Paint Stute). Die zwei hingen sehr aneinander. Wir machten bemerkenswerte Fortschritte. Den lang ersehnten Ausritten waren somit keine grenzen mehr gesetzt. Vicki zeigte großes Potenzial und vor allem Begeisterung für kleinere Sprünge. Wir hatten eine tolle jedoch leider kurze Zeit mit einander.
Nach etwa 2 Jahren wendete sich das Blatt und ich konnte sie fast nicht mehr reiten. Ich vermutete dass sie Schmerzen hat wenn ich sie reite bzw. wenn ich sie aufzäume. Mehrere Tierärzte verschwiegen mir etwas von dem ich erst erfahren habe als ich sie schon verkauft hatte. Ich versuchte vieles, konnte mir aber nicht mehr erklären warum sie so „durchdreht“. Letztendlich entschied ich mich für sie einen neuen Besitzer zu suchen, der vielleicht mehr Erfahrung hat als ich damals.
Ich hatte Glück, sie kam in einen super Stall, nicht so weit von mir entfernt. Dort steht sie heute noch und wird meines Wissens von einer jungen Frau Englisch bzw. Dressur geritten und gefördert! Bin sehr froh darüber, jedoch hätte ich damals gewusst, bzw. mir die Tierärzte nicht verschwiegen, dass sie Wolfszähne im Maul hat, hätte ich sie höchstwahrscheinlich heute noch…
Trotz allem habe ich tolle Menschen kennen gelernt die mir die Möglichkeit geben meinem Hobby auch ohne Pferd nachzugehen und nach Herzenslust zu reiten!
Ich hoffe es geht dir gut und wünsche dir weiterhin viel viel Erfolg!!
Liebe Grüße aus Österreich, I. F.

Seminar vom 05.05.2013: Teilnehmerstimmen

Besser spät als nie, hier jetzt noch eine kurze Rezension zu letztem Sonntag 😉. Ich wusste vorher nicht ganz genau was mich erwartet, bin im Nachhinein aber total froh mitgemacht zu haben. An diesem einen Tag habe ich soviel gelernt, nicht nur über Pferde, sondern auch sehr viel über mich. Die Atmosphäre war toll, die Zeit verging viel zu schnell, der Tag hat wirklich Spaß gemacht 🙂. Es ist auch erstaunlich wie gut sich das Gelernte auf meine Pferde auswirkt, klappt alles toll. Mein persönliches Fazit des Tages ist auf jeden „Woosah“, daran versuche ich jetzt nicht nur im Umgang mit Pferden zu denken 😉. Vielen Dank für den tollen Kurs, gerne wieder 🙂

liebe Grüsse Mareke

Seminar vom 05.05.2013: Teilnehmerstimmen

Hallo Claudia,
wollt Dir doch auch noch eben mitteilen wie mir das Seminar bei Dir gefallen hat…
Dein Seminar hat mir super gut gefallen, es war total interessant!!! Musste es ja gleich an meinem Thyson ausprobieren. Der hat vieleicht doof geguckt als ich ihm, mehr oder weniger gekonnt vor die Nase gehüpft bin.
Das ganze hat mir noch mehr verdeutlicht, wie viel mein Pferd von meiner Stimmung und vor allen Dingen meinen Ängsten spürt. Also, wenn einer von uns beiden das Fluchttier ist, bin es wohl eher ich!
Muss echt zusehen, dass ich erstmal ganz viel vom Boden mit meinem Dicken mache um dann irgendwann endlich mal wieder in Ruhe Ausreiten zu können.
Gerne würde ich bei weiteren Kursen dabei sein. Leider habe ich ja das Problem mit der Fahrerei.Einen Anhänger auf dem mein „Rehlein“ (Oh nein, jetzt fang ich auch schon mit …lein an) genug Platz findet und auch noch dabei Atmen kann, könnt ich mir von einer Bekannten leihen. Muss dann nur noch den Anhängerschein.
Ich würde mich riesig freuen, wenn Du mir bescheid gibst, wenn mal ein passender Kurs für mich dabei ist.Oder ich schau öfter mal auf Deine Hp.Vieleicht ist es dann irgendwie hinzubekommen. Habe mich echt sehr wohl bei Dir auf dem Hof gefühlt. Und endlich mal jemand kennengelernt der auch die „Kalten“ liebt.
Viele Liebe Grüsse
Claudia Wieting

Seminar vom 05.05.2013: Teilnehmerstimmen

Hallo Claudia,

nochmals vielen Dank für den schönen Kurs am Sonntag. Am nachhaltigsten war für mich – no emotions, was ist es doch einfach, wenn es „klick“ gemacht hat. Begeistert haben mich aber auch Deine Noriker – diese sanftmütigen bezaubernden Wesen, die mir trotz ihrer Grösse soviel Sicherheit gegeben haben.

Liebe Grüsse Sünje

Kleines Feedback zum Kurs „Position am Pferd“

Liebe Claudia,
ich möchte mich hiermit noch einmal recht herzlich bedanken für den total gelungenen Kurs, der in einer sehr freundlichen und angenehmen, fast familiären Atmosphäre stattfand. Hervorheben möchte ich, wie klasse ich es finde, dass Du nicht einfach nur Dein Programm durchgezogen hattest (wie es oft bei anderen Trainern zu erleben ist) sondern, dass Du Dich auf die einzelnen Kursteilnehmerinnen eingelassen hattest.
Wir konnten über unsere „Pferdeprobleme“ sprechen und gemeinsam Lösungen erarbeiten, ohne das Du dabei Deinen „Programm-Faden“verloren hattest. Der Kurs war einfach total genial! Wir (Hannah und ich) haben uns auf dem Hof  sehr gefühlt, viel in Deinem Kurs gelernt und am Seminarende sind wir mit sehr vielen Aha-Erlebnissen nach Hause gefahren.
Wir üben täglich fleißig mit Nico (Fjordi) und Krümel (Shetty). Eigentlich ist das so falsch formuliert, denn wir üben uns selbst, mit den Ponys ist es automatisch ein anderes und viel besseres Miteinanderumgehen. Fortschritte auch schon deutlich sichtbar. Ich bin täglich erneut erstaunt darüber, wie leicht sich die Beiden allein durch Körperprache in alltäglichen Situationen lenken und leiten lassen. Frühere Probleme scheinen sich einfach in Luft aufzulösen. Der Umgangston, sowohl mit den Pferden als auch zwischen uns Menschen, ist nach wie vor sehr freundlich und ruhig.
Hannah reitet Nico mittlerweile sogar ab und zu „ohne Alles“ nur mit Halsring (Marke Eigenbau) in der Halle, sie zurecht mächtig stolz ist, insbesondere auch, weil die anderen gleichaltrigen (15jährigen) Mädels an der erstaunt zuschauen. Inzwischen lässt sich Nico problemlos und entspannt in die Waschbox „einparken“ (hineinführen,wenden und anbinden). Vor dem Kurs bekamen wir nicht einen Huf vom ihm dort hinein – dort war es ja sooo unheimlich.
Wir haben es immer auf seinen Sturkopf geschoben, doch jetzt wissen wir, dass es allein an uns lag, er gar nicht verstand, was wir eigentlich von ihm wollten. (Die Waschbox ist für uns so wichtig, weil Nico zu Mauke neigt und wir ihn dort, vor allem im Winter, besser und problemloser reinigen können.) Ach ja, einen Regenschirm findet er total witzig (da kann man ja sooo schön mit spielen). Dies sind nur einige Erfolgserlebnisse in Punkto“gegenseitiges Vertrauen“, ich könnte weitere Beispiele aufzählen.
Hannah probiert alles aus, was wir im Kurs erarbeitet haben.
Vielleicht erinnerst Du Dich noch daran, dass ich am Kurstag von einem weit zurückliegenden Vorfall in Sandkrug meinem früheren Reitbeteiligungspferd „Chico“ berichtete. Seit dem konnte ich ja nicht mehr unbefangen mit „Großen“ umgehen und geriet immer schnell in Panik. Nun habe ich meine erste Bewährungsprobe im Alltag mir: ich wurde gebeten, einen „Riesen“ in der Reithalle zu halten, weil die Reiterin „mal eben schnell musste“. gesagt, sie drückte mir einfach die Zügel in die Hand und verschwand. Da stand ich nun mit meinem Problem für mich viel zu großen Pferden. Zum Glück erinnerte ich mich sofort an unseren Kurs und an Deine Ratschläge. Deiner Tipps merke ich, wie sich dieser Knoten in meinem Kopf allmählich aufzulösen beginnt (er ist zwar noch ganz durch, aber schon viel händelbarer). Ich konnte plötzlich ganz relaxt das riesengroße Pferd halten, sogar streicheln und beschäftigen (auch wenn es sich bewegte), solange das Frauchen weg war. Danke noch einmal dieser Stelle !!!
Ich bin echt froh über meine Idee, meiner Reitbeteiligung zum Geburtstag einen Gutschein über diesen Kurs geschenkt zu haben. Hannah und ich ziehen fest an einem Strang und so profitieren wir alle (insbesondere Ponys) davon. Ich kann nur jedem Reiter und/oder Pferdebesitzer diesen Einstiegskurs bei Dir empfehlen.
Nun sind wir total gespannt auf die weiterführenden Kurse bei Dir und für alles offen (von gymnastizierender Bodenarbeit bis hin zu Zirkuslektionen – letzteres ganz besonders Hannah) und freuen uns schon riesig auf nächsten Besuch.
Ich fürchte (und das im positiven Sinne natürlich), dass wir uns eines Tages noch zu richtige Horsewomen (ist das nicht die weibliche Form von Horseman?). :-)))

Liebe herzliche Grüße
Sabine

Katharina mit Phoenix

Als Claudia auf mich und mein Pferd traf, waren sowohl Pferd als auch Reiterin verzweifelt. Mein kleiner Prinz war aggressiv, ließ niemanden mehr in seine Box und warf jeden Reiter ab. Leider hatte ich den Fehler gemacht, Grundausbildung einer sogenannten Expertin anzuvertrauen, die auf den Einsatz von Schlaufzügeln, scharfem Gebiss und Sporen bestand. Die Folgen dieses Einreitens zeigten sich nur wenige Zeit später, als mein Pferd sich massivgegen diese Methoden wehrte.

Zum Glück gab mir eine Bekannte den Tipp, mich an Claudia zu wenden und fortan wurde sie zu unserem ständigenBegleiter.
Durch verschiedene Übungen an der Hand konnte ich wieder Vertrauen und Respekt zu meinem Pferd aufbauen. Danach begannen wir an meinem Sitz zu arbeiten. Als sich mein Sitz gefestigt hatte, half Claudia mir das Pferd langsam und vor allem behutsam von Grund auf auszubilden.

Nach einiger Zeit stellten sich die ersten Erfolge ein und mein Pferd fing an, sich in seinem ganzen Wesen zu verändern. Er lief locker und entspannt vorwärts-abwärts und lehnte sich vertrauensvoll an die Reiterhand.An der Muskulatur zeigte sich allmählich eine positive Veränderung. Claudia gab dem Pferd viel Zeit zur Entwicklung und arbeitete ohne jeglichen Druck. Das war für mich zunächst ungewohnt, da es doch in vielen Turnierställen darum geht, die Pferde in einem kurzen Zeitrahmen auszubilden, damit sie möglichst schnell präsentiert werden können.

Bei der Arbeit mit Claudia wurde mir aber schnell klar, dass vor allem das Pferd selbst im Vordergrund steht der schnelle Turniererfolg hat einen hohen Preis. Für sie ist die Gesundheit des Tieres wichtig und die Harmonie zwischen Pferd basierend auf Vertrauen und Respekt.
Ihre Hilfe hat dazu geführt, dass ich jetzt ein ausgeglichenes und zufriedenes Pferd habe, das sich – genau wie die Besitzerin – auf jede Reitstunde freut. Ich kann Claudia daher nicht genug für ihre Unterstützung danken und dass sie noch vielen anderen Prinzen und ihren Reiterinnen helfen wird.